Liebe Frau Andrea,
mich quält folgende Frage: Warum bemühen sich viele Wiener gegenwärtig so sehr darum, aus mir - einem bisher eher fußballdesinteressierten Piefke mit nur rudimentärer nationaler Verwurzelung - einen Fan der unzuverlässig Fußballspielenden Deutschen Nationalmannschaft zu machen? Ich bin doch in diesen Dingen garnicht kompetent! Bitte sorgen Sie für Entspannung!
Vielen Dank, Ihr Wolf Wohlgemuth
Lieber Wolf,
wie es scheint, sind Sie Opfer inversiv-reversiven Chauvinismus geworden. Der Österreicher (und in massen auch die Österreicherin) leidet unter einem fussballerischen Minderwertigkeitskomplex. Dieser ist angesichts der podospaeralen Fertigkeiten des Landes auch durchaus gerechtfertigt. Nicht im Traume fiele es dem Österreicher (und in massen der Österreicherin) ein, das Land einem direkten Vergleich mit den großen Nationen des fussballerischen Könnens, Italien, Brasilien, Spanien oder England auszusetzen. Ungeachtet dessen versetzt der Österreicher der eigenen Seele grosse Hiebe, indem er sich am grossen Nachbar erigiert. Das liegt wohl daran, dass das fussballerisch affine Österreich die Sprache des Nachbarn zu sprechen vermeint. Und weil der Österreicher (und mit ihm die Österreicherin) den Chauvinismus des grossen Nachbarn sprachlich zu entschlüsseln weiss, antwortet er mit Verachtung und Mißgunst. Allein durch ihre Sprache, lieber Wolf, setzten sie sich diesem Mechanismus aus. Abhilfe gibt es nur im Symbolischen: Sprechen Sie Schwyzerdütsch, Friesisch oder Südtirolerisch, tragen sie weissrot-grosskarierte T-Shirts oder welche in Orange. Am besten jedoch, darin sind sich Experten einig, immunsieren Sie sich dieser Tage mit einem Fernando-Torres-Leibchen. dusl@falter.at www.comandantina.com
Für meine Kolumne 'Fragen Sie Frau Andrea' in Falter 27/2008
Liebe Frau Andrea,
mich quält folgende Frage: Warum bemühen sich viele Wiener gegenwärtig so sehr darum, aus mir - einem bisher eher fußballdesinteressierten Piefke mit nur rudimentärer nationaler Verwurzelung - einen Fan der unzuverlässig Fußballspielenden Deutschen Nationalmannschaft zu machen? Ich bin doch in diesen Dingen garnicht kompetent! Bitte sorgen Sie für Entspannung!
Vielen Dank, Ihr Wolf Wohlgemuth
Lieber Wolf,
wie es scheint, sind Sie Opfer inversiv-reversiven Chauvinismus geworden. Der Österreicher (und in massen auch die Österreicherin) leidet unter einem fussballerischen Minderwertigkeitskomplex. Dieser ist angesichts der podospaeralen Fertigkeiten des Landes auch durchaus gerechtfertigt. Nicht im Traume fiele es dem Österreicher (und in massen der Österreicherin) ein, das Land einem direkten Vergleich mit den großen Nationen des fussballerischen Könnens, Italien, Brasilien, Spanien oder England auszusetzen. Ungeachtet dessen versetzt der Österreicher der eigenen Seele grosse Hiebe, indem er sich am grossen Nachbar erigiert. Das liegt wohl daran, dass das fussballerisch affine Österreich die Sprache des Nachbarn zu sprechen vermeint. Und weil der Österreicher (und mit ihm die Österreicherin) den Chauvinismus des grossen Nachbarn sprachlich zu entschlüsseln weiss, antwortet er mit Verachtung und Mißgunst. Allein durch ihre Sprache, lieber Wolf, setzten sie sich diesem Mechanismus aus. Abhilfe gibt es nur im Symbolischen: Sprechen Sie Schwyzerdütsch, Friesisch oder Südtirolerisch, tragen sie weissrot-grosskarierte T-Shirts oder welche in Orange. Am besten jedoch, darin sind sich Experten einig, immunsieren Sie sich dieser Tage mit einem Fernando-Torres-Leibchen. dusl@falter.at www.comandantina.com
Für meine Kolumne 'Fragen Sie Frau Andrea' in Falter 27/2008

Obwohl wir Zweiter sind ist es schlimmer, als bei der WM vor zwei Jahren. Warum? Weil wir kein letztes Spiel gewonnen, sondern nur verloren haben. Und doch - wollen wir jetzt nicht mehr darüber diskutieren, dass Deutschland gestern nach dem großen Finale nicht als Europameister jubeln konnte. Sie verdienen trotz allem unseren Dank - denn es war eine tolle Zeit!
Nach einer langen Feier in einer Wiener Disco bis in die frühen Morgenstunden - Frings und Mertesacker waren um acht Uhr die letzten, die zurück ins Hotel fuhren - sind unsere Deutschland-Jungs soeben in Berlin gelandet. Der Bus steht am Flugplatz bereit, die Fans stehen am Brandenburger Tor und wollen die Mannschaft feiern.
Live im Fernsehen ist der Berlin-Empfang in diesem Moment bei ARD und ZDF zu sehen. Wer im Büro keinen Fernseher hat, kann hier (klick) zum Live-Stream einschalten und das Ganze live online sehen. Und wer auch das nicht kann, kann bei einem der vielen Live-Ticker (zum Beispiel bei der Bild, hier, klick) mitlesen.
Schland!
[Foto: picture-alliance/dpa]

A well deserved victory for our team, España. I am still at a loss for words. All in all, we truly deserved this Cup for the magnificent display of football. We beat up and comers Russia twice and the dreaded Italians. In the final, we made Germany look quite ordinary. The Germans were chasing Spanish shadows.
The best team of our generation. A balanced, world class team that is breathtaking to watch. Beautiful dance, exquisite art, technically gifted in offense and defense. Thank you La Roja for breaking the cycle and making our dreams come true.
A couple of random treasures:
* Ramos with a beautiful tribute to Antonio Puerta. He proudly displays his fellow Sevillista, who tragically passed away this past season, on his shirt.
* Palop proudly wears Arconada’s 1984 goalkeeper jersey. A tribute to the 1984 goalkeeper who helped Spain get to their last European final, but lost to Platini’s France in the end.
* Pichichi honors to David Villa who was instrumental in this tournament and brought confidence and joy to La Furia. Where would we be without Mara Villa’s dynamic run?
* Best player of the tournament - the Midfield of Spain, without a doubt!
* Kudos to Aragones for leaving talk on his future until AFTER the tournament.
* The best Euro cup ever? Most definitely, IMO. What do you think?
* Look out World Cup 2010, here we come!
Enjoy the fotos below of los Reyes del Europa!


content by anArchitecture
The champions of Europe are going to be determined in a few hours time with traditional favourite Germany playing pereenial big time choker Spain.
The Germans were not entirely convincing during their match against Turkey. However, the usual phrase of being mentally strong came to the fore by snatching the winner in the dying moments with the score tied at 2-2.
Spain on the other hand continued their impressive form with a comprehensive 3-0 win over a resurgent Russian side. Despite becoming a late favourite with many football fans, especially after eliminating the Dutch in the previous round, Russia were never really in the match.
Both teams were rocked by injury news coming into the final with Spain has to play without David Villa and talismatic captain Michael Ballack is a doubtful starter for the Germans. However, both coaches are expected to come up with their own game-plan to overcome those setbacks.
I really would like to see Arsenal's Cesc Fabregas taking the centre-stage again irrespective of him being in the first eleven or as it was in the semi-final match against Russia, coming from the bench and making an impact to the match.
Being a sentimentalist, my heart also goes to Jen Lehmann, who despite leaving Arsenal for Stuttgart in July, still remain one of my favourite Arsenal player.
With the EURO2008 being touted as the best edition for quite sometime, fans could look forward to an exciting finale to the second largest football event in the world.
...
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Drei Tage vor dem Finalspiel Deutschland gegen Spanien weiss anscheinend Coca Cola jetzt schon wer gewinnt…

Am 14. März erhielt ich eine E-Mail betreffend der erfolgreichen Ticketzuteilung für das Finale mit Beteiligung der österreichischen Nationalmannschaft, mehr als drei Monate lang hielt sich fortan in mir der bedingungslose Glaube an das schier Unmögliche, ehe diesem am 16. Juni von Michael Ballack per Freistoß ein frühzeitiges, bitteres Ende bereitet wurde. Jenem Michael Ballack, der zur Strafe dafür beim heutigen EM-Finale möglicherweise aufgrund von Muskelproblemen fehlen wird. Eine gerechte Strafe, wie ich meine, schließlich schmerzt es noch heute, folgenden entscheidenden Absatz auf dem Optionsticket zu lesen:
“Dieser Gutschein ist nur gültig bei österreichischer Beteiligung. Die Österreichische Nationalmannschaft bestreitet das Finale in Wien wenn das Halbfinale gewonnen wird.”
Es wäre so schön gewesen…

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Check it out in Niketown London!
“In Österreichs Betten spielt sich während der EM nichts ab - das kann sich aber rasch ändern, wenn Männer die süße EM-Unterwäsche bei Frauen entdecken!”, ist auf der Website des TV-Senders Puls4 zu lesen. Deshalb verkauft New Yorker auch T-Shirts mit der Aufschrift “Halbzeit-Schnittchen” und Palmers druckt “Torhüterin” auf seine Höschen:
Wer Euro sagt, muss auch Sex(ismus) sagen.
Wenn es darum geht, Klischees zu bemühen, ist die Werbeindustrie immer einen Schritt voraus - besonders beim Thema Fußball. In den bunten Spots von Hagebau, 3, Ottakringer und Co lernen wir: Männer schauen Fußball, trinken Bier, grillen Fleisch oder sitzen auf der Couch. Frauen hingegen geistert während eines für sie unerträglichen Fußball-Bewerbs nur ein Gedanke durch den Kopf: Wie kann ich für das männliche (!) Geschlecht genauso attraktiv wie ein Tor von Xavi Hernandez sein? Mit dieser Frage beschäftigt sich unter anderem BIPA im aktuellen TV-Spot, eine weitere Werbe-Aktion hat die Drogeriekette bereits zurückgezogen: das EM-Anti-Missverständnis-Set. Mit dem Karten-Set sollte Männern vom Unternehmen “mit sehr feinfühligem Frauenbild” mehr Sensibilität beigebracht werden. “Sex!” wurde etwa durch “Du hast mich 90 Minuten mit deinem tollen Look abgelenkt. Jetzt würde ich mich freuen, wenn wir das Fußballspiel als Vorspiel sehen würden und direkt zur Sache kommen könnten” ersetzt. Auch die Ottakringer-Brauerei hat bereits vor der EM einen Werbespot zurückgezogen, in dem Männer von einem “Nachspiel” für ihre Frauen, die das falsche Bier gekauft hatten, sprachen. “Der Spotinhalt sollte niemals auch nur annähernd zur Gewaltanwendung anregen”, begründete das Unternehmen.
Abseits der Werbung hat man den weiblichen Fußball-Fan jedoch schon seit längerem entdeckt. Zumindest im Stadion und in den offiziellen Fanzonen müssen Frauen keine Angst haben, beim Eingang sogleich mit einem Glas Prosecco vor eine Leinwand geschoben zu werden, auf der Sex and the City in Endlosschleife gezeigt wird - wie das in einigen ländlichen Regionen und Einkaufsmeilen durchaus der Fall ist. Ganz im Gegenteil - man könnte sogar den Eindruck gewinnen, dass Fanmeilen ausschließlich von Frauen bevölkert werden. Junge, bunt bemalte Fans in knapper Bekleidung, die leidenschaftlich ihre Nationalmannschaft anfeuern, sind auf jedem Titelblatt, in jeder TV-Analyse zu sehen. Die Männerrunde im ORF-Studio gibt regelmäßig Hinweise darauf, wo denn heute die Schwedinnen feiern, die Tageszeitungen stehen im ständigen Wettbewerb auf der Suche nach dem schönsten EM-Dekolleté. “Weibliche Fans sorgen für Aufsehen: So schön war der EM-Auftakt”, schreibt und bebildert etwa die Rheinische Post. Die Verknüpfung von Nationalität und dem weiblichen Geschlecht ist dabei keine Erfindung des Fußballs. Nationalistische Diskurse wurden immer wieder über den weiblichen Körper ausgetragen, so wird etwa aktuell in westlichen Gesellschaften die Vielschichtigkeit des Migrations-Diskurses in Form der Kopftuch tragenden Frau manifest gemacht.
Fußball, das ist “männliches Heldentum und weibliches Accessoiretum”, schreibt Johann Skocek im Standard. Eine besondere Gruppe des Accessoirtum hat bereits eine eigene Gattungsbezeichnung erhalten: die Spielerfrauen. Ein Beruf, der (in seiner medialen Dimension) höchstwahrscheinlich von Victoria Beckham erfunden wurde. Insbesondere die Bildzeitung hält ihre LeserInnen ständig auf dem laufenden, wie die “schöne Sylvie” im Stadion feiert, was “sexy Nereida” drunter trägt, wie die “leidenschaftliche Claudia” ihrem Phillip den Rücken stärkt und wie es die “wunderschöne Maria Beatriz” verkraftet, dass ihr Liebster sich mit “Transvestiten” vergnügt. Wie Klaus Stimeder in seinem Videotagebuch erzählt, veröffentlichte die italienische Tageszeitung La Repubblica kürzlich eine Umfrage, die den größten Lebenstraum von weiblichen Teenagern im Land ermittelte: einen Fußballer heiraten und mit ihm Kinder zeugen. Vermutlich einer der schnellsten Wege ins Rampenlicht und an die Quelle des Reichtums - Ronaldinho verdiente im Jahr 2006 etwa 23,5 Millionen Euro. Bayern-München-Stürmerin Nina Aigner steht hingegen für ein medial weniger attraktives Lebensmodell: Sie arbeitet nebenbei in der Marketingabteilung von Puma, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. “Man blickt mit Wehmut zu den Männern rüber, wenn man sieht wie es verhältnismäßig mit dem Geld aussieht”, sagte sie in einem Interview gegenüber diestandard.at.
Foto: CC SpreePix Berlin
Alonso und Senna sind bereits Formel1-Weltmeister, nach dem heutigen Halbfinale können ihre Namensvettern im Team der spanischen Seleccion im Fußball gleichziehen, da die Iberer im regenüberströmten Wiener Praterstadion dem 4:1-Erfolg im Gruppenspiel gegen die Russen mit einem 3:0 im Halbfinale einen weiteren souveränen Sieg hinzufügten. Doch am besten alles der Reihe nach…

Spanien kontrollierte das Spiel von Beginn an und kam durch einen Drehschuss von Torres (6.) und einen Weitschuss von Villa (10.) rasch gefährlich vors Tor der Russen, die dank guter Reflexe ihres Schlussmanns Akinfeev im Spiel blieben. Unbekümmert spielte der spanische Express weiter nach vorne und kam durch einen Weitschuss des agilen Ramos (24.) sowie einen nicht geglückten Schuss von Iniesta (26.) zu weiteren guten Chancen, ehe die Russen langsam ins Spiel fanden und ein Schuss von Pavlyuchenko nur hauchdünn das Tor der Spanier verfehlte. Iker Casillas wäre jedoch mit einer Glanzparade zur Stelle gewesen. Auch in Folge standen die Stürmer im Mittelpunkt: Villa verletzte sich bei einem Freistoß und wurde durch Fabregas ersetzt (30.), Pavlyuchenko scheiterte per Fuß (34.) und Kopf (35.) und Torres fand mit seinem Schuss wieder einmal in Akinfeev seinen Lehrmeister (38.), weshalb ein sehr dynamisches Spiel mit minimalen Vorteilen der Spanier torlos in die Pause ging.

Am Anfang der zweiten Spielhälfte verirrten sich wieder einmal völlig deplatzierte “Immer wieder Österreich” Sprechchöre im weiten Happel-Oval, ehe Xavi wenige Minuten nach Wiederanpfiff nach scharfer Hereingabe eiskalt zum 1:0 der Spanier verwertete (49.). Was folgte war ein Verflachen der russischen Offensive, die immer wieder frühzeitig in Fehlpässen ein Ende fand, samt spanischem Offensivlauf, der in weiteren ausgezeichneten Chancen durch Fabregas (60., Tormann+Verteidiger klären), Torres (61., rechts daneben), Torres (62., links daneben), Fabregas (69., abgewehrter Weitschuss) und Alonso (70., abgewehrter Weitschuss) mündete. Russland war blass, Arshavin war blasser und der eingewechselte Güiza sorgte mit dem 2:0 nach traumhaftem Aushebeln der russischen Abseitsfalle für die Vorentscheidung (72.). Zehn Minuten später traf Silva nach einem Konter zum 3:0 (82.), ehe sich zu guter Letzt noch einmal Iker Casillas, der sich als spanischer Elferkiller und Ruhepol zum heißesten Anwärter auf den Titel des Tormanns des Turniers entwickelt, bei einem Kopfball aus kurzer Distanz (87.) auszeichnen konnte. Damit war das Spiel gelaufen, Spanien stoppte eindrucksvoll den Erfolgslauf des Überraschungsteams von Guus Hiddink und darf damit am Sonntag als letztes Team dieser EM versuchen, die an dieser Stelle proklamierten voreuropameisterschaftlichen Prognosen von mat und LAN zu widerlegen…
Fotos: LAN/kick08.net
Ya tenemos el segundo clasificado para la gran final de la Eurocopa 2008 y es la “Furia Roja” de España quien venció en un muy buen partido a la selección de Rusia con un contundente 3 a 0 con tantos de Xavi, Guiza y Silva, la función española la dirigió Fabregas quien entro por un lesionado Villa en la primera mitad, su actuación en la final esta en duda.
El comienzo del encuentro daba una lucha muy constante en la mitad de la cancha, la lluvia no dejaba desenvolver a los jugadores, el partido estaba muy dividido, en la posesión a la final de la primera mitad perteneció a los dirigidos por Guus Hiddink.
La segunda mitad fue completamente dominada por los españoles, el medio campo era terreno español, con ataques constantes fue en el minuto 50 cuando Iniesta se mete en el área y hace un centro para que Xavi empujara el balón y abriera el marcador: Rusia no respondía y España seguía atacando, no se conformaba con el resultado en el minuto 73 Daniel Güiza mete un disparo de pierna derecha rasante al centro desde el centro del área tras un gran pase de Cesc Fábregas, para concluir la goleada, el mismo Fabregas en un desborde por la banda izquierda realiza un pase a David Silva mete un disparo de pierna izquierda rasante a la izquierda desde el centro del área para el 3 a 0 definitivo.
Ficha técnica:
0 - Rusia: Akinfeyev; Anyukov, Berezutski, Ignashevich, Zhirkov; Semak; Zyryanov, Shemchov (Bilyaletdinov, m.55), Saenko (Sychev, m.56); Arshavin; y Pavlyuchenko.
3 - España: Casillas; Sergio Ramos, Puyol, Marchena, Capdevila; Senna; Iniesta, Xavi (Xabi Alonso, m.68), Silva; Villa (Cesc, m.33) y Fernando Torres (Güiza, m.68).
Goles: 0-1, m.50: Xavi a pase de Iniesta. 0-2, m.73: Güiza engaña a Akinfeyev tras pase picado de Cesc. 0-3, m.82: Silva a placer tras asistencia de Cesc.
Arbitro: Frank De Bleeckere (BEL). Mostró cartulinas amarillas a Zhirkov (55) y Bilyaletdinov (60) por Rusia.
Gewitter über Mitteleuropa legten die Fernsehübertragung lahm, nicht aber die Deutschen. Mit einer großen Ton-Bild-Verzögerung traf Miroslav Klose in der 79. Spielminute nach einem Patzer von Rüstü zum zwischenzeitlichen 2:1 für Deutschland. Zuvor und in der ersten Hälfte hatten die Türken das Spiel gemacht, die deutsche Abwehr agierte weitgehend überfordert und wurde bereits in Minute 22 bitter bestraft: Ugur Boral ließ Lehmann denkbar schlecht aussehen und stolperte den Ball zum 1:0 ins Tor. Praktisch im Gegenzug hatten die Deutschen Erfolg und lieferten einen Vorgeschmack, wie effizient sie im Laufe der Partie noch agieren sollten: Podolski brachte Schweinsteiger ideal ins Spiel, der spitzelte den Ball zum Ausgleich ins Tor (26.).
Nach der etwas glücklichen Führung der Deutschen gut zehn Minuten vor Schluss reagierten die Türken vorerst gelähmt, fanden dann aber zurück ins Spiel. Die Last-Minute-Knipser dieser Euro wurden ihrem Namen vollends gerecht: Semi Sentürk (86.) brachte die Türkei zurück ins Spiel. Wiederum sah die Deutsche Abwehr denkbar schlecht aus, darunter auch Philipp Lahm, den ein Türke vor dem Ausgleichstreffer schwindlig gespielt hatten. Dieser Philipp Lahm aber, der in der 51. von Sabri elfmeterreif aber unbestraft gefoult worden war, nahm sich darauf ein Herz und erzielte eines der schönsten Tore dieser Euro: Der Außenverteidiger ging in der 90. Spielminute nach vorne mit, spielte ab, ging in den Raum, wurde angespielt und vollstreckte von links kommend unhaltbar ins kurze Eck. Genial! Drei Minuten später war Deutschland im Finale. Ich wage zu behaupten, dass wir gestern bereits den Europameister gesehen haben! Die Türken sind draußen, ihr Glück hat ein verdientes Ende genommen.
.:. Spain
vs
Russia .:.
Spain has a great chance to advance to the Euro 2008 finals. The team is very motivated and with talents like Fernando Torres, Sergio Ramos, Carles Puyol, Iker Casillas, Iniesta, Xavi and the inspired David Villa (and Cesc Fabregas on the bench (?)) one could only think that they are really the favourites to play Germany for the title on Sunday BUT some other facts should be taken in consideration before the fans of La Roja start celebrating.
Russia has a fast, disciplined and well trained team. Guus Hiddink is a very intelligent coach and he might use a strategy to surprise Spain just like he did with the Netherlands.
Another point that will make a difference today is the weather. It's been raining in Viena for quite some time and the wet pitch might give Russia a physical advantage.
So all I can really say is that there are no real favourites in this match. Russia has a not-so-well-known roster but that doesn't mean that they don't have the necessary quality to win and Spain, we all know very well. The team has quality, has talent and has already beat Russia once in this competition. But can they really perform under pressure?
We shall see ...

Christoph Metzelder gewinnt immer mehr die Aufmerksamkeit der weiblichen Zuschauer - also uns! Männer verstehen das nicht wirklich, glauben die noch immer, wir brauchen schleimige Checker wie Christiano Ronaldo. Liebe Jungs, wir erklären euch das jetzt mal. Wir finden Metze so Rrrrooooarr, weil ___________________ .
[Foto: picture-alliance/dpa]
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